equality of opportunity for all
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Das Eis der Wüste

Zu viert waren wir, als wir unsere alten Pfade verließen und den Orden gründeten, der sich schon bald auf dieser Insel des Sandes niederließ. Neue Anhänger, die schon bald zu guten Freunden wurden, halfen uns dabei eine kleine und abgeschiedene Welt voll DWaynas Gerechtigkeit aufzubauen. Inspiriert durch die zweifache Göttin und beseelt vom Geiste BAlthasars drangen wir nach Ruhm und Ehre für uns und unsere verfluchte Heimat, dem zu Stein erstarrten Echowald, auf dass MElandru einst erwache und wir zurückkehren können, in eine lebendige Heimat. Doch schließlich sollte es der eisige Gott der Totenwelt werden, der das Schicksal unserer Bruderschaft bestimmt.

Obwohl es uns nur selten gelang, unsere Ideen zu verwirklichen, wuchsen wir und es schien als ständen wir in BAlthasars Gunst. Doch selbst der Sieg über Shiro, den ewigen Verräter, vermochte es nicht die Bäume unserer Heimat wieder erblühen zu lassen. Doch ohne einen solchen Erfolg glitt unsere Herkunft immer mehr in Vergessenheit und mit ihr unser einst gezieltes und geeintes Streben. Dann kam die Zeit der Dämmerung und ABaddons Erwachen. Der Sieg war schwer erkämpft und trug einen hohen Preis mit sich. Den verdammten Gott besiegt, jedoch keine Hoffnung für das Leben des Echowaldes, zerfiel unser Orden.

Es kam die Zeit unserer Diaspora, doch GRenth nahm sich unserer an. Der Sand war unsere Heimat geworden und saß tiefer in uns, als die Treue zu Cantha oder den Kurzick. Und es kam der Tag da der alte Anführer in seine Hallen zurückkehrte und die Feder der Geschichte ergriff. Nicht mehr auf Grund einer ferner Hoffnung, es war die Vergangenheit die den engsten Kreis wieder zurücktrieb auf die jenen Sand, der vordan den Titel Nomadeninsel trug. Denn die Bruderschaft wurde ein Wanderorden, dessen Fußstapfen gleich Linien über alle Kontinente und Meere hinweg zogen. Und immer wieder kreuzten sie sich auf dem heißen Boden. Und wer zurückkam der beschrieb den anderen Akolythen was er erlebt und gesehen oder von was ihm berichtet worden. Und das Wissen wurde gesammelt und in den Gewölben unter dem Sande aufbewahrt, GRenth zu Ehren.

Unsere Hallen sind nun leer. Wir sind die Letzten unserer Art. Doch leben wir im Glauben daran uns als würdig erwiesen zu haben. Unsere Pforten sind geöffnet, wir fürchten weder Feind noch Tod, sondern begrüßen sie wie einen alten Freund, wenn sie ihre Füße in unseren Sand drücken. Wir, die wir übrig geblieben wachen über das Buch, in dem wir geschrieben. Doch jedem, der guten Willen zeigt, sei erlaubt in ihm zu lesen und seine Gedanken vor GRenth niederzulegen.

Die Geschehen im Norden Tyrias werfen große Schatten in die Zukunft. Die Zeit für ein neues Kapitel wird kommen.